Mega Man X (Super Nintendo)

Veröffentlicht: 13. November 2011 in Retrogames

Mega Man X erschien gleichzeitig mit Super Metroid in Deutschland in der letzten Juni Woche 1994 zu einer UVP von 129,-DM (ca. 65 Euro). Was das bessere Spiel ist brauche ich nicht zu erwähnen, aber damals konnte ich nach dem vielen Artikeln in den Zeitschriften Mega Fun, Maniac und der Videogames nicht mehr länger auf das erste Mega Man Abenteuer für das SNES warten und entschied mich für den römischen 5. Teil der Serie. Auf die ungewöhnliche Namensgebung bin ich auch nur deshalb drauf gekommen weil meine telefonische Vorbestellung in etwa so ablief:

Ich: „Guten Tag, haben Sie das Super Nintendo Spiel „Mega Man X“ schon da ?“
Verkäufer: „ Haben wir da im Lager, aber nicht als Verkauf“, ab Dienstag nächste Woche.
Ich: Können Sie mir das Mega Man X reservieren ?“
Verkäufer: Das ist römisch, das heißt fünf. Teil 1 bis 4 gibt es auf dem normalen Nintendo, fünf auf dem Super Nintendo.
Ich: Das ist aber ein X…
Verkäufer: Fünf ist es, wie die römische Zahl…

Recht hat der Verkäufer nicht gehabt, aber zumindest hatte ich das Spiel dann doch noch früher bekommen als man mir zugesichert hat. Doch kommen wir zurück zu dem eigentlichen Inhalt des Spieles.

Dr. Light entwickelte einen Androiden einer neuen Generation. Um die Gefahren der künstlichen Intelligenz auszuschließen, versiegelte Dr. Light den Prototypen in einer Kapsel um Tests der Schaltkreise durchzuführen, die nach seinen Berechnungen etwa 30 Jahre lang dauern. Viele Jahre später nachdem Dr. Light gestorben ist, findet der Archäologe Dr. Cain die Kapsel und befreit Mega Man X. Doch als Dr. Cain versucht, Dr. Lights Schaltkreise in einer neuen Serie Reploiden einzubauen, nahm das Unheil seinen Lauf. Mega Man X muss nun sprichwörtlich die versalzende Suppe für andere auslöffeln.

Die Endgegner stammen in der überarbeiteten X-Serie alle aus dem Tierreich: Storm Eagle, Spark Mandrill, Armored Armadillo, Chill Penguin, Launch Octopus, Boomer Kuwanger, Sting Chameleon und Flame Mammoth. Allerdings sind die Spielstufen erst nach absolvieren des Einleitungslevels frei anwählbar. Ein erstmalig hinzugekommenes Feature sind die sich verändernden Spielabschnitte. Besiegt man z.B. den Chill Penguin, ist das Lava in der Flame Mammoth Stage eingefroren.

Die Boost Schuhe, den Helm und die Rüstung findet man in Dr. Light`s versteckten Kapseln um Mega Man X für die späteren Sigma Stages aufzurüsten. Mit Herzcontainern kann die Energieleiste verlängert werden und mit Reservetanks zusätzlich gesammelte Energie. Durch ein X-Buster Upgrade kann man die von den Endgegnern erhaltenen Spezialwaffen vergleichbar wie bei R-Type aufladen. Wer besonders gut ist, findet den Ha-do-ken aus Streetfighter 2, wo alle Gegner mit nur einem Treffer sofort besiegbar sind.

Fazit:
Mega Man X hinterlässt einen kleinen enttäuschenden Nachgeschmack. Im Großen und Ganzen ist das erste Super Nintendo Mega Man Abenteuer gut gelungen, aber warum die letzten 3 Spielstufen nur schnell hingeschludert wurden und von der Präsentation und Grafik nur Mittelmaß sind, ist mir schleierhaft.

Rating: 8/10

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Kommentare
  1. Stefan Iro sagt:

    Mega Man 7 ist und bleibt der beste Mega Man Titel auf dem Super Nintendo!

    Was meint ihr?
    Oder vielleicht doch Rockman & Forte?

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