Akai Katana Shin (Xbox 360, Japan Import)

Veröffentlicht: 2. Juni 2011 in Videogames

Seit dem Muchi Muchi Pork & Pink Sweets Release gab es nun wirklich nichts mehr interessantes über das es sich lohnt zu schreiben. Bullet Soul, Eschatos und Otomedius Excellent kaufe ich mir in der zweiten Jahreshälfte nach und nach dazu. Außerdem steht noch das US Catherine und ein 3DS auf meiner Wunschkaufliste.

Updates gibt es normalerweise erst in Juli, aber da es über das verlängerte Wochenende etwas weniger stressig zugeht, kann man zumindest einen Titel anspielen und darüber berichten. Entschieden habe mich für Akai Katana Shin von Cave für die Xbox 360. Von allen für dieses Jahr bisher erschienende und angekündigten Shoot`em Ups ist dieser Titel auch der interessanteste.

Für die Umsetzungen von der Arcade zur Heimversion sind gerade mal 9 Monate vergangen, was genauer heißt, das dieses Spiel in der Spielhalle nicht gut lief. Zur Auswahl steht der Shin, Arcade und Zetsu Mode. Der Shin Mode ist eine überarbeitete Arcade Version im 16:9 Format, die um eine Spielstufe erweitert wurde. Der Arcade Mode ist das Original aus der Spielhalle in 4:3 Format und der Zetsu Mode bietet ein leicht abgeändertes Scoring System. Die Menüs sind übrigens komplett auf Japanisch gehalten. Die Einstellungen für das Bild, Musik oder die Steuerung können für den jeweiligen Mode separat abgespeichert werden.

Beim grafischen Thema wird auf das Militärdesign gesetzt, das sehr an frühere SNK Neo Geo Spiele wie z.B. Metal Slug oder auch an das Hauseigene Ketsui erinnert. Von einer Industriestadt, Militärbasis, Gebirgen, Schneelandschaft oder unter dem Wasser wird der gesamte Spielablauf sehr abwechslungsreich gehalten. Leider geht das mal wieder auf Kosten des Umfangs, denn mit nur sechs (im Arcade Mode fünf) teilweise sehr kurzen Spielstufen sieht man den Abspann bereits nach knapp einer halben Stunde. Für die Umsetzung hätte Cave (ähnlich wie bei Deathsmiles Black Label) einen weiteren Level und zumindest noch zwei unterschiedliche Mode integrieren können.

Spielerisch sieht es dann wieder besser aus: Beim Scoring wird verstärkt auf den Nahkampf gesetzt. Um das Flugzeug umkreist ein kleiner Satellit (kennt man z.B. als Option von Gradius). Berührt dieser einen Feind und feuert man dabei, erhält man grüne Bonuspunkte um die Energieleiste aufzufüllen um einen Spezialangriff auszuführen. Außerdem gibt’s neben Streuschüssen noch einen kleinen Laser und Bomben. Am Levelende erwartet eine Anime Figur als Endgegner, die vor allem bei dem sonst beeindruckenden großen Zwischengegner nicht unbedingt zum Spiel dazupassen.

Wie von Cave angekündigt funktioniert das Spiel ausschließlich auf japanischen und asiatischen NTSC/J Konsolen.

Fazit:
Akai Katana Shin ist die Entschädigung für das enttäuschende Deathsmiles XII. Nicht nur das es grafisch viel schöner aussieht, es spielt sich auch besser. Viel Neues darf man trotzdem nicht erwarten. Die Schußmuster und Bullets sowie der Spielablauf sind den anderen Cave Shoot`em Ups recht ähnlich. Wem das nicht stört, der bekommt mit Akai Katana Shin ein sehr kurzes aber äußerst beeidruckendes Shoot`em Up, das verhältnismäßig viel Geld kostet.

Rating: 8/10

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