Bayonetta (Xbox 360)

Veröffentlicht: 25. Dezember 2009 in Videogames

Überraschung des Jahres – Bayonetta kam aus nicht erklärlichen Gründen 3 Wochen vor dem offiziellen Erscheinungstermin in den Handel. Der geplante Verkaufsstart ist eigentlich immer noch der 8. Januar 2010. Wahrscheinlich wollte man die günstigen UK Importe verhindern, denn im Königreich gibt es das Spiel bisher noch nicht zu kaufen. Somit ist dieses mal der Verkaufskönig klar und eindeutig der deutsche Handel.

Eigentlich eine gute Nachricht, denn endlich bekommt man ein Spiel früher als erwartet. Damit bedeutet es auch, dass sich die ursprünglich angekündigte verbesserte PS3 Version zum japanischen Original technisch nicht geändert hat. Zumindest bevor nicht irgendein Patch nachträglich als Download bereitgestellt wird. Deshalb schreibe ich diesen Artikel für die bereits durchgespielte Xbox 360 Version.

Bayonetta von Platinum Games ist eine Mischung aus Devil May Cry und God of War. Das Spiel wurde von Direktor Hideki Kamiya geleitet, der bereits an Viewtiful Joe, Okami und auch bei Devil May Cry mitgearbeitet hatte. In Japan war Bayonetta bereits ein großer Erfolg und lag in der KW 44 mit 135 000 (PS3) und 64 000 (Xbox 360) verkauften Stückzahlen.

Die Story ist ziemlich unverständlich und scheinbar erst nach einen weiteren durchspielen zu verstehen. Einmal geht es darum, das einst das Gleichgewicht zwischen Licht, Dunkelheit und Chaos gestört wurde, ein anderes mal um die Sache mit dem rechten und linken Auge und den Lumen-Weise. Bayonetta ist eine Umbra-Hexe mit übermächtigen Fähigkeiten, die nach 500 Jahren wieder befreit wurde und sich an Ihre Vergangenheit nicht mehr erinnern kann.

Das Spiel fängt bereits mit den fallenden Uhrturm als spielbaren Vorspann an. Nach dieser etwas hektischen Szene beginnt das Spiel auf dem Friedhof. Das eigentliche Spielprinzip von Bayonetta ist hauptsächlich das Kampfsystem und weniger die Rätsel. Einzige Ausnahme sind die Spielszenen in der Art von OutRun und Afterburner sowie nach jedem beendeten Abschnitt ein kurzes Schießbudenspiel, um dort Punkte für zusätzliche Extras zu erzielen.

Im späteren Spielablauf gibt es einige Abschnitte und Bosskämpfe wo man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Besonders der neunte Abschnitt, wo man mit den goldenen Heiligenschein zu den Himmelspalast hinaufsteigt und im Hintergrund die Federn im Wolkenhimmel mit den herrlich schönen Lichteinstrahlungen sanft runterfallen, gehört zu eines der besten Spielabschnitten, die es jemals in einen Videospiel gab. Hier sind mir besonders viele Gemeinsamkeiten zu Actraiser 2 aufgefallen. Die Heldin hat ebenfalls Flügel und es spielt sich sehr oft im Himmel und Palästen ab.

Zu bemängeln gibt es nur, dass die Zwischensequenzen auf Filmablauf sonst keine Animationen haben, die Grafik gelegentlich Tearing aufweist und mit leicht abgeänderten sich wiederholenden Bossen oder Spielabschnitten das Spiel mit stellenweise unübersichtlichen Kämpfen sonst nur minimale schwächen aufweist. Der Gesamteindruck wird dadurch nur wenig beeinträchtigt und somit ist Bayonetta ein tolles Spiel, das man gerne nochmals durchspielen möchte.

Fazit: 9/10

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Kommentare
  1. BossXxX sagt:

    schreib doch mal das richtige datum oben rein, wenns 3 wochen vorm release sind, soll es doch bestimmt 2010 und nicht 2008 heissen ;)

    mfg

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